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Salvelinus fontinalis

1 Beschreibung der Art

Salvelinus fontinalis (Mitchill, 1814) (Salmonidae) Baichsaibling (D), brook trout (E)

1.1 Aussehen

Salvelinus fontinalis (Mitchill, 1814) (Salmonidae) Baichsaibling (D), brook trout (E)

Fotos: Salvelinus fontinalis

Der Bachsaibling hat einen torpedoförmigen Körper, wobei dieser seitlich zusammengedrückt und somit leicht hochrückig ist. Der Stiel des, im Gaumendach befindlichen Pflugscharbeins ist unbezahnt. Körperbau, Maulgröße und Färbung können speziell zur Laichzeit stark variieren. Die Mundspalte reicht vor allem bei adulten Exemplaren bis hinter das Auge.
Entsprechend kann die Grundfärbung von vorwiegend silbrig bis hin zu graugrün variieren. In der Regel weisen die Fische jedoch eine dunkle Farbmatrix mit hellen Punkten und Flecken auf. Die Punktfarben können weißlich-gelb und rot mit blauem Hof beinhalten. Schwarze Punkte kommen jedoch nicht vor. Vor allem zur Laichzeit ist die Bauchseite orangerot gefärbt Bei Juvenilstadien ist das Farbmuster durch große grauschwarze Flecken und Bänder überlagert. Die Rückenflosse weist, wie die Rückenpartie, eine Marmorierung auf. Die Unterkante der bauchseitigen Flossen weist eine deutliche schwarz-weiß Streifung auf.
Entlang der Seitenlinie befinden sich 160 bis 237 kleine Schuppen. Die Anzahl der Flossenstrahlen (Hart-/Gabelstrahlen) ist in der Flossenformel angegeben (D/C/P/V/A =Rücken-, Schwanz- Brust-, Bauch- und Afterflosse).
Je nach Gewässertyp können in Europa Maximalgrößen zwischen 30 und 40 cm erreicht werden bei einem Gewicht von etwa 1 kg. In ihrer ursprünglichen Heimat sind Exemplare von bis zu 5 kg Gewicht bekannt.

Flossenformel:

                                          D III-V/8-10
                              ——————————————— C 0/19
                                P I/10-12; V I/7; A III/9-11

Verwechslungsmöglichkeit:

Bach-/Seeforelle (Salmo trutta): schwarze, meist weißlich gesäumte Punkte an den Flanken, keine gelben und blau gesäumten Punkte, Rückenflosse nicht marmoriert.
Seesaibling (Salvelinus umbla): Mundspalte reicht höchstens bis zum Hinterrand der Augen, Zungenbein bezahnt. Die Unterkante der bauchseitigen Flossen weist nur einen weißen Streifen auf.
ACHTUNG: Es existieren Kreuzungen von Bachforelle und Bachsaibling („Tigerfisch“) sowie Seesaibling und Bachsaibling („Elsässer Saibling“) mit vermischten Merkmalskombinationen.

1.2 Taxonomie

Der Bachsaibling gehört zur Familie der lachsartigen Fische (Salmonidae). Die folgenden wissenschaftlichen Synonyme sind bekannt (www.fishbase.org):

Baione fontinalis (Mitchill, 1814)
Salmo canadensis Griffith & Smith, 1834
Salmo fontinalis Mitchill, 1814
Salmo hudsonicus Suckley, 1861
Salvelinus fontinalis timagamiensis Henn & Rinckenbach, 1925
Salvelinus timagamiensis Henn & Rinckenbach, 1925

1.3 Herkunftsgebiet

Das natürliche Vorkommen dieser Art liegt im nordöstlichen Nordamerika, von Neufundland bis zur westlichen Hudson Bay und im Süden vom Mississippi-Gebiet bis Minnesota und Georgia (Lopez et al. 1987).

1.4 Biologie

Der Bachsaibling lebt in kalten, sauerstoffreichen, fließenden und stehenden Gewässern der Forellenregion. Mitunter kommt die Art sogar im unmittelbaren Quellbereich vor. Zur Nahrung zählen Kleintiere aller Art, wobei ausgewachsene Exemplare hauptsächlich Fische jagen. Im Gegensatz zur Bachforelle ist der Bachsaibling weniger auf strukturreiche Gewässer mit Einstandsmöglichkeiten angewiesen (Hauer 2007). Die Laichzeit liegt, wie bei der einheimischen Bachforelle, im Herbst und Winter. Beim Laichakt schlagen Rogner und Milchner mit der Schwanzflosse eine Laichgrube in das kiesig-schottrige Sohlsubstrat. Die Larven sind zum Schlüpfzeitpunkt mit einem großen Dottersack ausgestattet und verbleiben bis zu dessen Aufzehrung im Interstitial.


Reproduktionsgilde: lithophil, Brutverstecker (Spindler 1995)
Habitatgilde: indifferent/rheopar/geringer Strukturbezug (Zauner & Eberstaller 1999)

2 Vorkommen in Deutschland und Österreich

2.1 Einführungs- und Ausbreitungsgeschichte / Ausbreitungswege

Seit 1879 wurden regelmäßig befruchtete Eier des Bachsaiblings aus Nordamerika eingeführt (Von dem Borne 1886). 1882 wurden rund 400 in der Zuchtanstalt Starnberg erbrütete Jungfische in einem subalpinen Bach in Oberbayern ausgesetzt (Anonymus 1883). Bis 1896 wurden 720.000 Eier nach Europa importiert und ist die Art in vielen Bächen heimisch geworden (von Debschitz 1897). Die Einfuhr erfolgte primär zur Ertragssteigerung und Bereicherung der Fischgewässer (Pflieger 1971).

2.2 Aktuelle Verbreitung und Ausbreitungstendenz

Deutschland:

Aktuell sind 1.213 Vorkommen in den Artenkatastern der deutschen Bundesländer registriert. Aufgrund der vielerorts verbesserten Wasserqualität wird beispielsweise in Sachsen mit einer Zunahme der Vorkommen gerechnet, da sich immer mehr Gewässer für eine Bewirtschaftung – sprich den Besatz – mit dieser fischereilich sehr geschätzten Art eignen (Füllner et al. 2005) 

Rasterfrequenz in Deutschland:

Zeitraum Nachgewiesene Vorkommen Raster Rasterfrequenz(%)
1961-1970 1 3 0,03
1971-1980 110 53 0,45
1981-1990 781 405 3,44
1991-2000 252 283 2,40
ab 2001 69 37 0,31
gesamt 1213 523 4,44

Rund 4,4 % der Rasterfläche Deutschlands verfügt über Vorkommen des Bachsaiblings. In einigen Ländern – wie z. B. in Sachsen – wird aufgrund der vielerorts verbesserten Wasserqualität gepaart mit der fischereilichen Bedeutung der Art, eine Zunahme von Bachsaiblingen erwartet. Dem könnte allerdings die prognostizierte Erwärmung der Gewässer entgegenstehen.

Österreich:

Heute ist die der Bachsaibling in praktisch allen Fließgewässern der Forellen- und Äschenregion Österreichs verbreitet (Spindler 1995, Mikschi 2002), jedoch basieren die Vorkommen in freier Wildbahn weitgehend auf Besatz und erreichen nur unbedeutende Größen. Es gelingt jedoch immer wieder auch eigenständige Reproduktion nachzuweisen (Wolfram & Mikschi 2007). Auch Vorkommen der Hybridformen „Tigerfisch“ und „Elsässer Saibling“ werden vereinzelt in freier Wildbahn dokumentiert, deren Herkunft (Besatz oder Naturaufkommen) jedoch nicht zuordenbar ist (Wiesner, eigene Beobachtung).

Rasterfrequenz in Österreich:

Zeitraum Beprobte Raster Rasternachweise Rasterfrequenz (%) Rasterfrequenz 2 (%)
1971-1980 4 0 0 0
1981-1990 113 21 0,8 18,6
1991-2000 433 116 4,4 26,8
ab 2001 417 97 3,7 23,3
gesamt 761 217 8,3 28,5

Im Zeitraum 1971-2007 enthielten 8,3 % aller Rasterfelder in Österreich einen Nachweis des Bachsaiblings. Gemessen an den tatsächlich beprobten Rasterfeldern, beträgt die Frequenz 28,5 %. Mit Ausnahme der ersten beiden Dekaden, die eine geringere Beprobungsintensität aufweisen, sind diese Rasterfrequenzen bei ca. 25 % stabil.
Mit Ausnahme der ersten Dekade, wo nur 4 Rasterfelder beprobt wurden, lässt sich die Rasterfrequenz des Bachsaiblings auf Basis der Bioregionen nach Dekaden getrennt analysieren. Über den gesamten Zeitraum fallen die Regionen Mittlere und westliche Nordalpen sowie Zentralalpen zentraler Teil durch überdurchschnittliche Rasterfrequenzen auf. Im Gegensatz zur österreichweiten Betrachtung (siehe oben), ergeben sich bei Differenzierung nach Bioregionen Unterschiede im Trend der letzten Jahrzehnte. Die Zuwächse und Rückgänge der Rasterfrequenzen lassen jedoch noch kein klares Bild erkennen.

Betrach-
tungs
einheit
1981-
1990
1991-
2000
ab 2001 Ges-
amt
Betrach-
tungs
einheit
1981-
1990
1991-
2000
ab 2001 Ges-
amt
Klagen-
furter Becken
55 55 55 55 Panno-
nische
Flach- und Hügel-
länder
307 307 307 307
positiv 6 18 5 23 positiv 0 14 10 21
beprobt 12 27 14 37 beprobt 0 28 63 84
Raster-
frequenz (%)
10,9 32,7 9,1 41,8 Raster-
frequenz (%)
0,0 4,6 3,3 6,8
Raster-
frequenz beprobt (%)
50,0 66,7 35,7 62,2 Raster-
frequenz beprobt (%)
- 50,0 15,9 25,0
Mittlere und westliche Nordalpen 304 304 304 304 Südalpen 100 100 100 100
positiv 8 39 33 61 positiv 10 15 6 22
beprobt 11 41 45 76 beprobt 16 18 6 28
Raster-
frequenz (%)
2,6 12,8 10,9 20,1 Raster-
frequenz (%)
10,0 15,0 6,0 22,0
Raster-
frequenz beprobt (%)
72,7 95,1 73,3 80,3 Raster-
frequenz beprobt (%)
62,5 83,3 100,0 78,6
Nördliches Alpenvorland 204 204 204 204 Südöst-
liches Alpen-
vorland
167 167 167 167
positiv 13 46 38 73 positiv 0 9 2 10
beprobt 15 53 55 91 beprobt 0 17 10 25
Raster-
frequenz (%)
6,4 22,5 18,6 35,8 Raster
frequenz (%)
0,0 5,4 1,2 6,0
Raster-
frequenz beprobt (%)
86,7 86,8 69,1 80,2 Raster-
frequenz beprobt (%)
- 52,9 20,0 40,0
Nördliches Granit- und Gneishochland 291 291 291 291 Zentral-
alpen süd-
östlicher
Teil
340 340 340 340
positiv 3 24 18 39 positiv 20 43 23 62
beprobt 7 48 61 99 beprobt 28 54 31 84
Raster-
frequenz (%)
1,0 8,2 6,2 13,4 Raster-
frequenz (%)
5,9 12,6 6,8 18,2
Raster-
frequenz beprobt (%)
42,9 50,0 29,5 39,4 Raster-
frequenz beprobt (%)
71,4 79,6 74,2 73,8
Östliche Nordalpen 317 317 317 317 Zentral-
alpen zentraler Teil
540 540 540 540
positiv 9 82 66 119 positiv 13 49 42 83
beprobt 9 87 79 134 beprobt 15 60 53 103
Raster-
frequenz (%)
2,8 25,9 20,8 37,5 Raster-
frequenz (%)
2,4 9,1 7,8 15,4
Raster-
frequenz beprobt (%)
100,0 94,3 83,5 88,8 Raster-
frequenz beprobt (%)
86,7 81,7 79,2 80,6

2.3 Lebensraum

Es werden sauerstoffreiche, kühle, fließende und stehende Gewässer besiedelt. Die Art verträgt geringere Sauerstoffkonzentrationen und höhere Wassertemperaturen als die Bachforelle (Wolfram & Mikschi 2007) und kommt auch in unmittelbaren Quellbereichen vor.

2.4 Status und Invasivität der Art

Die Angaben über den Etablierungsstatus in den verschiedenen Quellen stimmen größtenteils überein. In der Schweiz wird die Art als etabliert eingestuft, jedoch fehlen nähere Angaben zur Invasivität (Wittenberg et al. 2005). DAISIE listet sie unter den „100 of the worst“ ( www.europe-aliens.org). Nach Einstufung in den Schwarzen Listen gilt die Art für Deutschland als „potenziell invasiv“ und für Österreich als „invasiv“ (Nehring et al. 2010).

Etablierungsstatus laut  www.fishbase.org1 www.nobanis.org2,  www.europe-aliens.org (Stand Januar 2010),(B) Wittenberg et al. 2005, (C) Nehring et al. 2010.

Land Etablierungsstatus Invasivität
fishbase nobanis europe-aliens andere Quellen
Belgien vermutlich etabliert (Nordsee marin –unbekannt) „probably none“1
Dänemark etabliert etabliert etabliert
Deutschland etabliert etabliert etabliert etabliertC potenziell invasivC
Frankreich eingeführt
Italien etabliert etabliert
Niederlande nicht etabliert (Nordsee marin –nicht etabliert )
Österreich etabliert etabliert ohne Statusangabe etabliertC invasivC
Polen etabliert nicht etabliert etabliert „some“1, invasiv2
Schweiz etabliert unbekannt etabliertB „probably some“1
Slowakei etabliert
Tschechien etabliert
Ungarn vermutlich etabliert „some“1

3 Auswirkungen

Die Bestände in Deutschland und Österreich gelten als etabliert. Neben den direkten Effekten durch diese Art (Konkurrenz um Nahrung, Lebensraum und Laichplatz) sind, aufgrund von Kreuzungen mit einheimischen Arten (Bachforelle, Bachsaibling) in Fischzuchten und freier Wildbahn, auch genetische Folgen denkbar. Aufgrund der meist nur lokalen Populationen existieren darüber jedoch keine Studien.
In schwach sauren finnischen Fließgewässern breiteten sich Bachsaiblinge sehr schnell stromauf in die Oberläufe und Nebengewässer aus, besiedelten dabei 24 von 30 potentiell geeigneten Gewässern und drängten dabei das Verbreitungsgebiet der einheimischen Bachforelle um rund 20 km in 10 Jahren zurück (Korsu et al. 2007). Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass die Bachforelle nur in strukturarmen Gewässern zurückgedrängt wird (Hauer 2007), während in den strukturreichen, nahezu unbeeinträchtigten Gewässern im ursprünglichen Verbreitungsgebiet die Bachforelle ihrerseits den Bachsaibling verdrängt (Mooney & Cleland 2001; Korsu et al. 2007). In größeren Flüssen mit natürlich reproduzierenden Beständen wurde keine Beeinträchtigung der Bachforellen festgestellt (Korsu et al. 2007).

3.1 Betroffene Lebensräume

Dieser Fisch lebt in kalten, sauerstoffreichen, fließenden und stehenden Gewässern der Forellen- und Äschenregion. Unmittelbare Auswirkungen auf den Lebensraum selbst sind keine bekannt.

3.2 Tiere und Pflanzen

Bechara et al. (1992) führen Auswirkungen auf die Benthoszönose durch größenselektive Prädation als mögliche Auswirkung an. Die Hybridisierung mit Bachforellen oder Seesaiblingen stellt eine indirekte Gefahr für die Population von Wildfischen dar und zeitgleiche Laichaktivität eine Konkurrenz am Laichplatz, durch Überlaichen der bereits abgelegten Eier anderer Arten (Cucherousset et al. 2008).

3.3 Ökosysteme

Keine Auswirkungen bekannt.

3.4 Menschliche Gesundheit

Keine Auswirkungen bekannt.

3.5 Wirtschaftliche Auswirkungen

Als begehrte Trophäe der Fliegenfischerei und als wichtige Wirtschaftsfischart wird die Art regelmäßig besetzt. Direkte oder indirekte Schäden auf z. B. Bachforellenpopulationen oder andere Nutzfischarten sind nicht belegt, jedoch möglich (siehe Kapitel 3.2). Dies kann wiederum zu Ertragseinbußen bei betroffenen Arten führen. Eine wesentliche Ertragssteigerung aufgrund der Besatzmaßnahmen ist angesichts der eher spärlichen Nachweise (meist Einzelfunde) nicht belegt. Die Zucht von Speisefischen inklusive Hybridformen ist zwar wirtschaftlich vertretbar, birgt jedoch das Risiko des unbeabsichtigten Eintrags in natürliche Gewässer.

4 Maßnahmen

4.1 Vorbeugen

So nicht irreversible Lebensraumschädigungen einen natürlichen Fischbestand ausschließen (Holzer et al. 2004), ist jeglicher Besatz mit dieser Art zu unterlassen. Bei der Haltung und Erbrütung in Fischzuchten ist auf isolierte Haltung außerhalb natürlicher Gewässern zu achten.

4.2 Allgemeine Empfehlungen zur Bekämpfung

Es können generell nur präventive Maßnahmen, wie strenge Besatzrestriktion und entsprechende Exekution empfohlen werden.

4.3 Methoden und Kosten der Bekämpfung

So nicht der gesamte Wasserkörper trocken gelegt werden kann, um die Fische zu entnehmen, kann mittels Elektrofangmethode vorgegangen werden. Es ist jedoch nur in sehr kleinen Fließgewässern möglich den gesamten Bestand auf diese Weise zu erfassen. Meist kann nur eine Reduktion des Bestandes bewirkt werden. Eine Kostenschätzung ist nicht möglich, da diese Arbeiten personal- und geräteintensiv sind und, abhängig von den örtlichen Gegebenheiten, von sehr unterschiedlicher Effizienz gekennzeichnet sind.

5 Weiterführendes & Kontakte

5.1 Literatur & Links

  • Anonymus (1883): Amerikanische Salmoniden in Deutschland. Allgemeine Fischerei-Zeitung 8: 90-91.
  • Bechara, J.A., Moreau, G. & Planas, D. (1992): Top-down effects of brook trout Salvelinus fontinalis in a boreal forest stream. Canadian Journal of Fisheries and Aquatic Sciences 49: 2093-2103.
  • Cucherousset, J., Aymes, J.C., Poulet, N., Santoul, F. & Céréghino, R. (2008): Do native brown trout and non-native brook trout interact reproductively? Naturwissenschaften 95: 647-654.
  • Hauer, W. (2007): Fische Krebse Muscheln in heimischen Seen und Flüssen. Leopold Stocker Verlag, Graz & Stuttgart, 231 pp.
  • Holzer, G., Unfer, G. & Hinterhofer, M. (2004): Gedanken und Vorschläge zu einer Neuorientierung der fischereilichen Bewirtschaftung österreichischer Salmonidengewässer. Österreichs Fischerei 57: 232-248.
  • Honsig-Erlenburg, W. (2005): Zum Einfluß der Regenbogenforelle und des Bachsaiblings auf Bachforellenpopulationen. Österreichs Fischerei 58: 286-289.
  • Korsu, K., Huusko, A. & Muotka, T. (2007): Niche characteristics explain the reciprocal invasion success of stream salmonids in different continents. Proceedings of the National Academy of Sciences USA 104: 9725-9729.
  • Mikschi, E. (2002): Fische (Pisces). In: Essl, F. & Rabitsch, W. (eds) Neobiota in Österreich. Umweltbundesamt, Wien, pp. 197-204.
  • Mooney, H.A. & Cleland, E.E. (2001): The evolutionary impact of invasive species. Proceedings of the National Academy of Sciences USA 98: 5446-5451.
  • Nehring, S., Essl, F., Klingenstein, F., Nowack, C., Rabitsch, W., Stöhr, O., Wiesner, C. & Wolter, C. (2010): Schwarze Liste invasiver Arten: Kriteriensystem und Schwarze Listen invasiver Fische für Deutschland und für Österreich. BfN-Skripten, in Druck.
  • Pflieger, W.L. (1971): A distributional study of Missouri fishes. Museum of Natural History, University of Kansas Publication 20: 225-570.
  • Spindler, T. (1995): Fischfauna in Österreich. Ökologie - Gefährdung - Bioindikation - Fischerei – Gesetzgebung. Umweltbundesamt Monographien Band 53, Wien, 140 pp.
  • Von Debschitz, H. (Hrsg.) (1897): Kurze Anleitung zur Fischzucht in Teichen von Max von dem Borne. 3. Aufl., Neumann, Neudamm, 63 pp., 1 Karte.
  • Von dem Borne, M. (1886): Fischzucht. In: Benecke, B., Dallmer, E. & Von dem Borne, M. (Hrsg.) Handbuch der Fischzucht und Fischerei. Parey, Berlin, pp. 217-329.
  • Wittenberg, R., Kenis, M., Blick, T., Hänggi, A., Gassmann, A. & Weber, E. (2005): Invasive alien species in Switzerland : an inventory of alien species and their threat to biodiversity and economy in Switzerland. CABI Bioscience Switzerland Centre report to Swiss Agency for Environment, Forest and Landscape. The environment in practice no. 0629. Federal Office for the Environment, Bern, 155 pp.
  • Wolfram, G. & Mikschi, E. (2007): Rote Liste der Fische (Pisces) Österreichs. In: Zulka, K.-P. (Red.) Rote Listen gefährdeter Tiere Österreichs: Kriechtiere, Lurche, Fische, Nachtfalter, Weichtiere. Böhlau, Wien, pp. 61-198.
  • Zauner, G. & Eberstaller, J. (1999): Klassifizierungsschema der österreichischen Flußfischfauna in Bezug auf deren Lebensraumansprüche. Österreichs Fischerei 52: 198-205.

5.2 Kontakte

Derzeit ist kein Experte benannt.

Wenn Sie praktische Erfahrungen mit der Art haben, wäre die Redaktion von Neobiota.de für diesbezügliche Informationen dankbar: [ neobiota@bfn.de]

5.3 Autoren

Dieser Artensteckbrief wurde 2010 erstellt von:
Dr. Christian Wiesner, Dr. Christian Wolter, Dr. Wolfgang Rabitsch & Dr. Stefan Nehring  [ neobiota@bfn.de] und ist in BfN-Skripten 279 publiziert worden.

 Arten-Steckbrief Salvelinus fontinalis (PDF)